„Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.“’ (Eleanor Roosevelt)

Jeder von uns hat schon Situationen erlebt, in denen man sich anschließen fragt: „Was wäre wenn ich mich anders entschieden hätte?“ Nun, der Moment ist vorbei, wir bekommen keine zweite Chance, keine Möglichkeit, eine andere Wahl zu treffen. Und in vielen Fällen, wenn wir dieses „was wäre wenn“ bis in die letzte Konsequenz durchdenken werden wir feststellen, dass wir in diesem Augenblick gar nicht anders entscheiden konnten.

Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen
Oder: Lerne aus Deinen Fehlern und lauf weiter


Schwanz einziehen oder kurz schütteln und weiter gehen?
Lasst mich eine Begebenheit aus jüngster Vergangenheit erzählen. Ich durfte einen Vortrag von 30 Minuten halten und das auch noch vor Kollegen. Da war mehr Aufregung als üblich vorprogrammiert und ich habe mir viele Gedanken gemacht, was ich wie sagen werde. Und wie es bei mir oft so ist. Wenn ich mir zu viele Gedanken mache, dann bin ich gelähmt und irgendwann fällt mir gar nichts mehr ein.

Lange Rede, kurzer Sinn. Als ich nach knapp 30 Minuten von der Bühne ging wusste ich genau: „Mädel, das hast Du mal richtig schön vergeigt.“
Meine Kernaussage kam nicht rüber und meine Zuhörer hatten keinen konkreten Tipp zur Umsetzung von mir mitbekommen.
Noch schlimmer wurde das Ganze für mich, als ich per Zufall über einen Artikel gestolpert bin, in dem mein Vortrag eine negative Kritik bekommen hatte. Wie gesagt – zu Recht! Trotzdem fühlte es sich schlecht an und ich ärgerte mich noch mehr über mich selbst. Da hatte ich mir eine super Chance selbst zunichte gemacht.

Jetzt gab es zwei Möglichkeiten für mich. Ich hatte die Wahl, entweder aufgeben und nie mehr eine Bühne betreten oder Kopf hoch, Fehler analysieren und es das nächste Mal besser machen. Ich habe mich für Variante 2 entschieden.

Jede/r von Euch hat sicher schon einmal die Situation erlebt: Du sitzt in einem Meeting oder im Gespräch innerhalb der Familie, jemand macht einen Vorschlag und bekommt als Antwort zu hören: „Wo kämen wir denn hin, wenn...“

Kennst du das Zitat von Steve Jobs, Gründer von Apple: „Stay hungry! Stay foolish!“ (Bleibt hungrig! Bleibt tollkühn!)? Einem Mann der von Vielen als Visionär bewundert wurde und wird; ein Mann, der immer an das geglaubt hat, was er produzierte. Ein Mann, der für immer mit dem Namen seines Unternehmens verbunden sein wird.

Puh – was für eine Woche! Drei 14-Stunden-Tage hintereinander, 1000 km im Auto hinter mich gebracht, schlafarme Nächte...

Kennst Du das Gefühl? Du strampelst im Hamsterrad und merkst dabei gar nicht, wie die Stunden und Tage verrinnen. Du hast kaum Zeit zum inne halten. Für Dich gilt es immer weiter zu strampeln, ohne je anzukommen.

Erst war es der Aufbau Deines eigenen Unternehmens, dann die Jagd nach neuen Kunden, die scheinbar nie zu Ende geht, der E-Mail-Eingang, der Dir mit einer dreistelligen Zahl ungelesener Nachrichten ein schlechtes Gewissen macht. Deine Familie hat Verständnis und trotzdem weißt Du, dass sie viel zu wenig Zeit von Dir bekommen.

Also jagst Du weiter, versuchst die knappe Freizeit für Deine Familie und ab und zu für Freunde zu nutzen. Zeit für Dich bleibt nicht.

Heute Abend habe ich mir selbst mal wieder etwas Weiterbildung gegönnt. Ein Kamingespräch mit Eugen Simon und Cemal Osmanovic zum Thema „Qual der Wahl“.

Geht es Dir auch so, Du stehst im Supermarkt vor den prall gefüllten Regalen und weißt nicht, für welche Marmelade Du Dich entscheiden sollst? Dein Kleiderschrank ist gut gefüllt und doch hast Du das Gefühl „Ich hab nichts anzuziehen?“ Im Restaurant liest Du die Speisekarte rauf und runter und kannst Dich nicht entscheiden, welches Gericht Du bestellen sollst?

Ich gebe zu, mir geht es oft genau so. Wir leben dermaßen im Überfluss, dass wir schon gar nicht mehr wissen, was wir wollen, bzw. für was wir uns entscheiden sollen.
Weshalb fällt uns das so schwer? Ist es wirklich nur die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?

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Zitate

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

(Franz Kafka)

„Denkt immer daran: Mit einer Maus fing alles an."

(Walt Disney)

„Zur Hölle mit Umständen; ich kreiere Möglichkeiten!"

(Bruce Lee)

„Wir können nicht zu dem werden, was wir sein möchten, indem wir das bleiben, was wir sind."


(Max DePree)

„Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen."

(Henry David Thoreau)

„Lass Dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar!"

(Astrid Lindgren)

„Du wirst es niemals wissen, bis du es versucht hast."

(Walt Disney)

„Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas Schönes bauen."

(Erich Kästner)

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden."
(Mark Twain)

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